Kurz gesagt: Ja. Zoom gibt es auch kostenlos. Du kannst direkt loslegen, ohne Abo und ohne Kreditkarte. Doch wie viel bekommst du in der Gratis-Version? Und wo sind die Grenzen? Hier ist der aktuelle Stand für 2026.
Was kostet Zoom in der Grundversion?
Die kostenlose Version heißt „Zoom Basic“ und bietet überraschend viel:
- Bis zu 100 Teilnehmer pro Meeting
- 40 Minuten Zeitlimit für jedes Meeting (seit 2022 auch bei 1:1-Gesprächen)
- Bildschirmfreigabe und Whiteboard
- Virtuelle Hintergründe und Chatfunktion
- Lokale Aufzeichnung (auf dem eigenen Gerät)
Das reicht für viele private Zwecke und sogar für kurze Team-Meetings im Job. Ein Tageslimit gibt es nicht, du kannst also so oft du willst ein neues 40-Minuten-Meeting starten.
Gibt es versteckte Kosten?
Nein. Du kannst Zoom kostenlos nutzen, so lange du willst. Es gibt keine Testphase, die plötzlich endet, oder unerwartete Kosten an anderen Stellen. Die Einschränkungen sind klar:
- Jedes Meeting wird nach 40 Minuten automatisch beendet
- Keine Cloud-Aufzeichnung (nur lokale Speicherung)
- Kein Telefon-Support oder Admin-Konsole
Wenn das nicht deinen Anforderungen entspricht, kannst du natürlich jederzeit upgraden. Dazu gleich mehr. In der Praxis stößt man häufig mit dem 40-minütigen Limit an Grenzen. Zwar kann man das umgehen, indem man einfach ein neues Meeting startet, allerdings ist das vor allem im Unternehmens-Kontext kaum sinnvoll. Das kostet natürlich auch Zeit und ist gerade mit Kunden nicht akzeptabel.

Die Kosten von Zoom in verschiedenen Plänen
Hier ein Überblick (Stand 2026). Zoom rechnet pro Lizenz ab, und die jährliche Zahlung ist deutlich günstiger als die monatliche:
| Plan | Preis (monatlich) | Preis (jährlich, pro Monat) | Wichtige Grenzen |
|---|---|---|---|
| Zoom Basic (kostenlos) | Kostenlos | Kostenlos | 40 Minuten pro Meeting, bis zu 100 Teilnehmer |
| Zoom Pro | 15,99 € pro Lizenz | ca. 12,49 € pro Lizenz (149,90 €/Jahr) | Bis zu 30 Stunden pro Meeting, 100 Teilnehmer, 5 GB Cloud-Speicher |
| Zoom Business | 20,99 € pro Lizenz | ca. 17,49 € pro Lizenz (209,90 €/Jahr) | Bis zu 300 Teilnehmer, Branding, Transkription, Reports |
| Zoom Enterprise | Auf Anfrage | Auf Anfrage | Bis zu 1.000 Teilnehmer, für große Organisationen |
Die Preise können je nach Region und Währung abweichen; die Angaben oben entsprechen den Listenpreisen von Zoom für die EU (Stand Mitte 2026). Für Webinare, Telefonie oder große Events gibt es Zusatzpakete.

Für wen reicht Zoom Basic?
Zoom Basic ist ideal für:
- Private Videoanrufe mit Familie und Freunden
- Ehrenamtliche Vereine oder Gruppen
- Schüler und Studierende für Lerngruppen
- Start-ups und kleine Teams mit kurzen Meetings
Tipp: Wenn das Zeitlimit nervt, könnt ihr das Meeting einfach neu starten. Oder abwechselnd einladen.
Wer im Unternehmen mit Zoom arbeitet, sollte allerdings auf die bezahlten Zoom Pläne upgraden. Das ist schlicht professioneller und weniger disruptiv, wenn man das Limit mal reißt.

Fazit: Deine Bedürfnisse entscheiden, ob du Zoom kostenlos nutzen solltest.
Zoom Basic ist nicht nur ein Einstieg, sondern eine voll nutzbare Lösung für viele Situationen. Klar, die Pro-Version hat Vorteile. Aber du musst nichts zahlen, um Zoom zu verstehen, zu testen und produktiv zu nutzen.
Welche Version von Zoom sinnvoll ist, hängt von deinen Bedürfnissen ab.
PS: Egal welchen Zoom-Plan du nutzt, es gibt Tools von Drittanbietern, die automatisch Protokolle, Zusammenfassungen und Aufgaben aus Meetings erstellen und in Produktivitäts- und CRM-Systeme übertragen. Sally zum Beispiel nimmt an deinen Meetings in Zoom, Microsoft Teams, Google Meet und Webex teil, zeichnet sie auf DSGVO-konformen Servern in Deutschland auf, transkribiert sie und schickt dir Zusammenfassung samt Aufgaben direkt in deine Tools. Über 5.000 Unternehmen nutzen Sally bereits. So bleiben dir die Notizen erhalten, selbst wenn ein kostenloses 40-Minuten-Meeting endet.




