Bliro, DSGVO und Datenschutz: Die Grundfrage
Bliro ist ein KI-gestützter Meeting-Assistent, der Gespräche automatisch transkribiert, und das ganz ohne sichtbaren Bot im Meeting. Inzwischen positioniert sich Bliro klar für den Vertrieb: Die Transkription bildet die Basis, im Fokus stehen anschließende Sales-Workflows und die CRM-Integration (etwa in HubSpot, Salesforce, SAP und Microsoft Dynamics). Gerade weil bei Vertriebsgesprächen personenbezogene Kundendaten in ein CRM fließen, spielt der Datenschutz eine wichtige Rolle. Die gute Nachricht vorweg: Bliro ist datenschutzfreundlich aufgebaut und lässt sich DSGVO-konform einsetzen. Entscheidend ist allein, dass die Teilnehmer über die Transkription informiert werden.
Wie Bliro arbeitet: Transkription statt Aufnahme
Bliro läuft als Desktop-App oder Plug-in und erstellt aus dem Gespräch eine Transkription, ohne dass ein zusätzlicher Bot ins Meeting eingeladen wird. Wichtig dabei: Bliro erstellt keine Audio- oder Videoaufnahme. Die gesprochene Sprache wird in Text umgewandelt, die Audiodaten werden nicht dauerhaft gespeichert.
Verarbeitet werden dabei:
- Gesprochene Sprache (Audio, transkribiert in Text)
- Zeitstempel und Sprecherinformationen
- In manchen Fällen auch Meeting-Metadaten (z. B. Kalenderdaten)
Laut Anbieter erfolgt die Verarbeitung auf Servern in der EU. Bliro ist zudem nicht nur DSGVO-konform, sondern inzwischen auch nach ISO 27001 und SOC 2 Type 1 zertifiziert.
Bliro, DSGVO und Datenschutz: Der Hinweis genügt
Aus DSGVO-Sicht kommt es vor allem auf eines an: Transparenz. Die Teilnehmer sollen wissen, dass ihre Aussagen verarbeitet werden. Weil Bliro keine Aufnahme erstellt, sondern nur transkribiert, reicht dafür ein Hinweis in der Meeting-Einladung aus, eine gesonderte Einwilligung ist nicht erforderlich. Genau darauf weist Bliro seine Kunden aktiv hin: Ein solcher Hinweis ist Pflicht und zugleich ausreichend.
Auch die Aufsichtsbehörden ordnen das Thema ein. Das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA) hat sich zu KI-gestützter Transkription geäußert und die zentralen Anforderungen zusammengefasst: Wenn KI mithört: Was Unternehmen bei der Transkription von Gesprächen beachten müssen.

Der passende Hinweis ist schnell gesetzt
Damit der Einsatz von Bliro sauber DSGVO-konform bleibt, sollte der Hinweis folgende Punkte abdecken:
- Information der Teilnehmer, dass das Meeting transkribiert wird (etwa in der Kalendereinladung)
- Klare Zweckangabe: Warum wird transkribiert? Wer hat Zugriff auf das Protokoll?
- Möglichkeit zum Widerspruch, gerade bei sensiblen Gesprächen
Da Bliro keine Aufnahme erstellt, ist dieser Hinweis der entscheidende und zugleich ausreichende Schritt. Wer ihn, wie von Bliro empfohlen, direkt in die Meeting-Einladung aufnimmt, ist auf der sicheren Seite.
EU-Hosting und Zertifizierungen
Bliro verarbeitet Daten ausschließlich auf Servern in Europa. Das heißt: kein Drittlandtransfer und kein Risiko durch US-Behördendatenzugriff. Auftragsverarbeitungsverträge gemäß Art. 28 DSGVO werden angeboten. Zusammen mit den Zertifizierungen nach ISO 27001 und SOC 2 Type 1 ergibt sich ein solides Datenschutz- und Sicherheitsfundament.

Fazit: Bliro ist DSGVO-konform
Bliro ist datenschutzfreundlich aufgebaut: keine Tonaufzeichnung, Verarbeitung in Europa und Zertifizierungen nach ISO 27001 und SOC 2 Type 1. Für den rechtssicheren Einsatz genügt ein Hinweis an die Teilnehmer, am einfachsten direkt in der Meeting-Einladung. Genau das kommuniziert Bliro auch aktiv an seine Kunden.
Sally geht beim Thema Transparenz noch einen Schritt weiter: Statt auf einen manuell gesetzten Hinweis zu setzen, holt Sally einen sichtbaren Bot ins Meeting, der sich selbst ankündigt. So ist die Transparenz gegenüber allen Teilnehmern automatisch sichergestellt, ohne dass jemand daran denken muss. Und Sally kann mehr als transkribieren: Über den reinen Vertriebsfokus hinaus ist Sally ein vollumfänglicher Meeting- und Büro-Assistent. Du nimmst Sally in jedes Meeting mit, verwaltest Wissen und Aufgaben zentral, lässt Meetings in 99+ Sprachen transkribieren und aufzeichnen und nutzt zusätzlich Sales-Features wie die Erkennung von Einwänden. Direkte CRM-Integrationen bringen die Ergebnisse transparent in deine Systeme. Beide Tools arbeiten DSGVO-konform, Sally nimmt dir den Transparenz-Schritt dabei komplett ab.
Disclaimer: Das ist keine Rechtsberatung.




