Sally - AI Meeting Assistant
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MAI 2026

Fellow Alternative: Sally im DSGVO-Vergleich

Fellow verbindet Meeting-Management mit KI-Notetaker, hostet aber in Kanada und verarbeitet die KI in den USA. Der Vergleich zeigt, wo Sally für deutsche Nutzer besser passt.

Fellow Alternative: Sally im DSGVO-Vergleich

Fellow-Alternative gesucht? Das solltest du vorher wissen

Fellow ist insofern ungewöhnlich, als es echtes Meeting-Management, Agenden, Action Items und 1:1s, mit einem modernen KI-Notetaker verbindet. Wer aus Deutschland nach einer Fellow-Alternative sucht, tut das meist aus einem konkreten Grund: Die Daten liegen in Kanada, die KI und Transkription laufen über US-Subprozessoren, und der botless-Desktop-Modus ist für externe Teilnehmer unsichtbar. Dieser Vergleich zeigt Fellows echte Stärken, ordnet die Datenschutzfrage für deutsche Unternehmen ein und stellt mit Sally eine in Deutschland gehostete Alternative gegenüber.

Was Fellow gut macht

Fellow hat klare Stärken, und seine Meeting-Management-Herkunft hebt es von reinen Notetakern ab.

Meeting-Management plus Notetaking

Die meisten Wettbewerber nehmen nur Notizen; Fellow führt zusätzlich das Meeting. Kollaborative Agenden, Action Items, Meeting-Vorlagen, Feedback und 1:1-Tooling stehen neben Aufnahme, Transkription, Zusammenfassungen und einem „Ask Fellow"-Chat. Für Teams, die Struktur vor und nach dem Call wollen, nicht nur ein Transkript, ist diese Kombination echt nützlich.

Flexible Erfassung über Plattformen hinweg

Fellow erfasst über einen sichtbaren Note-Taker-Bot oder einen botless-Desktop-Modus und funktioniert über Zoom, Microsoft Teams, Google Meet, Webex, Slack-Huddles, Telefon und Vor-Ort-Meetings. Diese Breite bedeutet, dass es in viele Meeting-Setups passt.

Eine solide Compliance-Basis

Fellow ist SOC-2-Type-II-zertifiziert, bietet einen DSGVO-konformen Auftragsverarbeitungsvertrag, beschäftigt einen festangestellten Datenschutzbeauftragten und gibt an, keine KI-Modelle auf Kundendaten zu trainieren, mit AES-256-Verschlüsselung im Ruhezustand. Das ist eine respektable Basis und besser als bei mehreren reinen Notetakern.

Ist Fellow DSGVO-konform? Die ehrliche Antwort

Fellow macht die Formalien gut, der Datenpfad kreuzt aber zwei Drittländer, und genau dort wird es für deutsche Unternehmen relevant.

Kanada-Hosting ist besser als USA, aber die KI läuft in den USA

Fellow hostet seine Kerndaten auf AWS in Kanada. Kanada hält eine partielle EU-Angemessenheitsentscheidung, kanadisches Hosting ist also vertretbarer als reines US-Hosting. Die Komplikation: Fellows Transkriptions- und KI-Subprozessoren, darunter Deepgram, AssemblyAI, OpenAI, Anthropic und Google, sind US-Anbieter, und die Meeting-Bots laufen über einen US-Dienst. Die Kanada-Angemessenheit deckt diese US-Subprozessoren nicht ab, der Transkript-Inhalt erreicht also weiterhin die USA. Ob die Gesamtkette zulässig ist, hängt vom Status der Anbieter im EU-Angemessenheitsrahmen ab.

Keine EU-Residenz, und ein Transfer zu bewerten

Es gibt keine dokumentierte EU- oder Deutschland-Datenresidenz, eine deutsche Organisation kann die Daten also nicht innerhalb der EU halten. Weil die KI-Verarbeitung US-Anbieter umfasst, muss ein vollständiges Transfer Impact Assessment nach Schrems II diese Kette abdecken, inklusive des Risikos durch US-Überwachungsrecht. AVV und Datenschutzbeauftragter helfen, nehmen diesen Schritt aber nicht weg.

§ 201 StGB: Der botless-Modus ist verdeckt gegenüber Externen

Fellows botless-Desktop-Modus erfasst Systemaudio lokal, ohne dass im Call ein Teilnehmer angezeigt wird. Interne Fellow-Nutzer erhalten eine Benachrichtigung, externe Gäste sehen aber keinen Hinweis, dass aufgezeichnet wird. Genau dieses Szenario adressiert § 201 StGB (Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes): Er verbietet das heimliche Aufzeichnen nicht öffentlich gesprochener Worte und stellt Verstöße unter Strafe von bis zu drei Jahren Freiheitsentzug. Der sichtbare Note-Taker-Bot ist der sicherere Modus, aber welchen du auch nutzt, du musst alle Teilnehmer informieren und deren Zustimmung einholen. Wie Einwilligung und Datenschutz in der Praxis funktionieren, erklärt das Sally Help Center.

Wo Fellow für deutsche Nutzer an Grenzen stößt

Neben dem Datenpfad sind zwei Punkte für den deutschen Markt relevant.

Keine deutsche Datenresidenz

Für regulierte Branchen wie Legal, Healthcare, Finance oder den öffentlichen Sektor ist eine Verarbeitung außerhalb der EU, in Kanada und den USA, häufig ein Ausschlusskriterium, unabhängig davon, wie gut das Tool ist. Und selbst wo es zulässig ist, bedeuten die Standardvertragsklauseln und das Transfer Impact Assessment echten Aufwand für ein kleines oder mittleres Unternehmen. Ein Anbieter, der in Deutschland hostet, nimmt diesen Aufwand komplett weg, wie wir in unserem Überblick zu deutschen Servern versus US-Cloud darlegen.

Deutsche Sprache nicht DACH-optimiert

Fellow verarbeitet Deutsch über automatische Spracherkennung in rund 100 Sprachen, aber mit einem allgemeinen Mehrsprachenmodell statt DACH-spezifischer Abstimmung. Österreichisches Deutsch, Schweizerdeutsch und Regionaldialekte werden weniger genau erkannt als Hochdeutsch, und deutsche Fachterminologie bleibt eine bekannte Herausforderung für Modelle, die vorwiegend auf englischen Daten trainiert sind.

Sally: Die Alternative mit Hosting in Deutschland

Für deutsche Unternehmen, die Fellows Struktur ohne den Kanada-und-USA-Datenpfad wollen, steht Sally auf anderem Fundament. Sally ist ein KI-Meetingassistent der Aliru GmbH aus Mannheim und wird ausschließlich in Deutschland gehostet und entwickelt.

Die Daten bleiben in Deutschland

Alle Daten werden ausschließlich auf Servern in Deutschland verarbeitet und gespeichert. Es gibt keinen Drittlandtransfer zu bewerten und kein Transfer Impact Assessment nach Schrems II, weil alle Verarbeitung innerhalb der EU stattfindet, ohne kanadisches Hosting und ohne US-KI-Subprozessor-Kette. Vertragspartner ist die Aliru GmbH, ein deutsches Unternehmen, das einen deutschen Auftragsverarbeitungsvertrag unterzeichnet und nach deutschem Recht haftet. Sally ist zudem ISO-zertifiziert, die Informationssicherheit ist durch unabhängige Audits geprüft.

Deutsche Sprache, sichtbarer Bot und native Integrationen

Sally ist für Deutsch und deutsche Dialekte optimiert statt aus einem allgemeinen Modell adaptiert, und es tritt Meetings als sichtbarer Bot bei, die Aufnahme ist also von Anfang an transparent, ohne verdeckten botless-Modus. Für Online-Meetings tritt Sally Microsoft Teams, Zoom und Google Meet automatisch bei; für Vor-Ort-Gespräche nimmt die Sally App für iOS und Android direkt auf. Meeting-Notizen fließen in sieben native CRM-Integrationen, darunter HubSpot und Salesforce, und Support gibt es auf Deutsch von einem deutschen Team.

Fellow vs. Sally im direkten Vergleich

Eine Übersicht der wichtigsten Unterschiede auf einen Blick:

KriteriumFellowSally
ProduktkategorieMeeting-Management + KI-NotetakerGemanagter Meetingassistent
Anbieter / VertragspartnerFellow Insights Inc. (Ottawa, Kanada)Aliru GmbH (Mannheim, Deutschland)
DatenspeicherungKanada (AWS)Deutschland
EU-DatenresidenzNeinJa (nur Deutschland)
KI- / Transkriptions-SubprozessorenUSA (Deepgram, AssemblyAI, OpenAI, Anthropic, Google)Verarbeitung in Deutschland
Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV)JaJa (deutscher AVV)
ISO-ZertifizierungKeineISO 9001, ISO 14001, ISO 27001
Aufnahme-MethodeSichtbarer Bot + botless-Desktop-ModusSichtbarer Bot + App
§ 201 StGB (heimliche Aufnahme)Risiko im botless-ModusKein Risiko durch sichtbaren Bot
Deutsche Sprache / DialekteAllgemeines Modell, nicht DACH-optimiertFür Deutsch und Dialekte trainiert
Support-SpracheEnglischDeutsches Team
PreisKostenloser Plan; Team ab 7 USD; Business ab 15 USD/Nutzer/MonatStarter ab 8 €/Nutzer/Monat; 30 Tage kostenlos testen

Fazit: Ist Fellow das richtige Tool für deutsche Unternehmen?

Fellow ist ein leistungsfähiges, eigenständiges Produkt, und seine Meeting-Management-Herkunft macht es zu mehr als einem Notetaker. Für ein Team, das mit kanadischem Hosting und US-KI-Verarbeitung kein Problem hat und Agenden und Action Items eingebaut haben will, ist es eine starke Wahl mit solider Compliance-Basis.

Für ein deutsches Unternehmen ist der Datenpfad der entscheidende Faktor: Kerndaten in Kanada, KI und Transkription in den USA, keine EU-Residenz, und ein botless-Modus, der gegenüber externen Teilnehmern verdeckt ist. Dazu eine nicht DACH-optimierte Deutsch-Qualität und englischsprachiger Support, und eine in Deutschland gehostete Lösung wird zur saubereren Wahl.

Wer vergleichbare Leistungsfähigkeit mit Daten in Deutschland will, findet mit Sally eine DSGVO-konforme Alternative, die in Deutschland entwickelt und gehostet wird, mit deutschem Support, nativen Integrationen und einem sichtbaren Bot, der die Aufnahme transparent hält. Sally lässt sich 30 Tage kostenlos testen; Details auf der Preisseite.

Disclaimer: Das ist keine Rechtsberatung.

FAQ

Lorenz Zwicknagl

Lorenz Zwicknagl

Marketing

Meetings sollten ein Mittel zur Problemlösung sein, keine weitere Zeitverschwendung. Künstliche Intelligenz kann dabei helfen, sie effizienter zu gestalten, indem sie Diskussionen zusammenfasst, wichtige Punkte hervorhebt und Aufgaben klar definiert. So entsteht mehr Raum für Entscheidungen statt für Wiederholungen.

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